Die Begegnungsstätte in Butzheim war am Sonntag Schauplatz einer besonderen Veranstaltung: Über 20 Unternehmerinnen aus Rommerskirchen präsentierten bei der Unternehmerinnen-Messe ihre Geschäftsideen, Produkte und Dienstleistungen und zeigten eindrucksvoll die Vielfalt und Innovationskraft der weiblichen Wirtschaftskraft vor Ort.
Nach der Begrüßung durch Janine Mertens und Christina Böhm als Organisatorinnen begann das Programm mit der Professorin und Frauenrechtlerin Dr. Ursula Bitzegeio, die sich den Herausforderungen und Chancen für Unternehmerinnen widmete. Die wirtschaftliche Entwicklung in Rommerskirchen gestalte sich sehr positiv und der Standort biete hervorragende Bedingungen für Unternehmensgründungen, so der Tenor. Die Gemeinde unterstütze Gründerinnen und Unternehmerinnen aktiv – ein starkes Signal für alle, die in Rommerskirchen wirtschaftlich Fuß fassen wollen.
Am Nachmittag besuchten zwei besondere Gäste die Messe: Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln, und Bürgermeister Dr. Martin Mertens.
Dr. Grünewald beeindruckte die Anwesenden mit einem motivierenden Beitrag, in dem sie die Frauen dazu ermutigte, sich auch in männerdominierten Branchen selbstbewusst zu behaupten. Sie berichtete aus ihrer eigenen Laufbahn, zeigte typische Hürden auf – und gab gleichzeitig konkrete Tipps, wie man sich durch Professionalität, Netzwerke und klare Positionierung erfolgreich durchsetzen kann. Ihr offener und nahbarer Auftritt hinterließ bei vielen Besucherinnen einen bleibenden Eindruck.
Auch Bürgermeister Dr. Martin Mertens ging in der Diskussion auf die Bedeutung weiblicher Unternehmensgründungen für die Gemeinde ein und stellte die besonders familienfreundlichen Rahmenbedingungen in Rommerskirchen heraus. Gute Betreuungsplätze in Kitas und Schulen seien ein zentraler Standortvorteil, der es Eltern – und insbesondere Frauen – ermögliche, Beruf und Familie besser zu vereinbaren und unternehmerisch tätig zu sein. Das beitragsfreie dritte Kita-Jahr – ein Rommerskirchener Unikum – sei ein Baustein der Rommerskirchener Bildungspolitik. Für weitere Verbesserung von Bildung und Betreuung setze er sich jetzt und in Zukunft ein.
Die Idee zur Unternehmerinnen-Messe stammt von den SPD-Frauen Rommerskirchen, die mit der Veranstaltung gezielt Sichtbarkeit für weibliche Selbstständigkeit schaffen wollten. „Frauen gründen anders – oft kreativer, oft mit einem ganzheitlichen Blick. Aber sie stehen dabei auch vor besonderen Herausforderungen“, so die Vorsitzende Janine Mertens. „Deshalb war es uns wichtig, einen Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Vernetzung zu schaffen. Die Messe soll Mut machen, eigene Ideen umzusetzen und dabei auf ein starkes Netzwerk zählen zu können.“
Die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher sowie der Unternehmerinnen selbst fielen durchweg positiv aus: Die Messe wurde als wertvolle Plattform für Austausch, Sichtbarkeit und Motivation empfunden. Viele wünschten sich bereits eine Wiederholung im kommenden Jahr.
Die SPD-Frauen Rommerskirchen danken allen Beteiligten, Ausstellerinnen und Gästen für einen rundum gelungenen Tag, der Mut gemacht und gezeigt hat: Unternehmerinnen in Rommerskirchen haben viel zu bieten – und sie wollen sich weiter entwickeln.





