Ein Kommentar von Annette Greiner, Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende der SPD Rommerskirchen, zum NGZ-Beitrag „Schule und Verwaltung favorisieren Teilneubau“

Was lange währt, wird endlich richtig gut – und manchmal auch teurer. Aber wenn es um unsere Kinder, unsere Familien und unsere Zukunft geht, dann darf es nicht um den billigsten Weg gehen, sondern um den besten. Deshalb begrüßen wir als SPD Rommerskirchen ausdrücklich die Planungen der Verwaltung und unseres Bürgermeisters Dr. Martin Mertens zum Neubau an der Gillbachschule, die im Ausschuss für Erziehung, Bildung, Freizeit, Sport und Soziales letzte Woche am 3. Juli vorgestellt wurden.
Der geplante dreigeschossige Neubau mit Veranstaltungsraum, neuer Toilettenanlage und dringend benötigten OGS-Räumen ist aus Sicht der SPD die richtige Investition zur richtigen Zeit – auch wenn es die teuerste Variante ist. Doch wie Bürgermeister Mertens völlig zu Recht betont: Es ist auch die nachhaltigste. Und endlich wird die Schule barrierefrei – ein unverzichtbarer Baustein für eine Schule, die sich Inklusion auf die Fahne geschrieben hat.
Dass dieser Neubau gleichzeitig die Möglichkeit schafft, einen offenen Veranstaltungsraum für Vereine, Karneval, Kultur und Begegnung zu schaffen, zeigt, wie weitreichend gedacht wurde: Schule als Ort der Gemeinschaft. Ein Ort, der Generationen verbindet. Genau dieses Denken unterstützt die SPD mit voller Überzeugung.
Und ja – wir freuen uns auch, dass die CDU nun offenbar Gefallen an diesen Plänen gefunden hat. Immerhin war es im Februar noch dieselbe CDU, die den Haushalt abgelehnt hat und damit Projekte wie diesen Neubau auf Eis gelegt hätte. Aber vielleicht war das einfach ein Missverständnis oder eine politische Frühjahrsmüdigkeit? Wie dem auch sei: Wir nehmen das späte Einlenken sportlich und freuen uns über jeden, der mitgestalten will.
Fakt ist: Die Herausforderungen der kommenden Jahre – insbesondere durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 – sind enorm. Die Verwaltung arbeitet hier vorausschauend, lösungsorientiert und transparent. Die Pläne werden Ende August im Bauausschuss vorgestellt werden und im November zur Entscheidung in den Rat kommen. Und wer – wie Holger Hambloch von der CDU-Fraktion im Bildungsausschuss geäußert hat – meint, dass ein kommunaler Bau dieser Größenordnung „mal eben“ schneller gehen müsse, sollte sich die Realitäten im Bauwesen – insbesondere unter Berücksichtigung der Abläufe rund um die Verwendung von Fördermitteln – nochmal genauer anschauen. Da hilft auch keine Akteneinsicht, sondern Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung sowie Mut in die Zukunft zu investieren.
Die SPD Rommerskirchen steht weiter an der Seite der Familien, der Schulgemeinde und der Verwaltung. Wir unterstützen die „Top“-Lösung für die Gillbachschule – weil wir nicht an gestern hängen, sondern an der Zukunft arbeiten.
