
Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Rommerskirchen hat für die kommende Ratssitzung am 26. Juni 2025 einen Antrag eingebracht, der auf eine verbesserte gesundheitliche Versorgung in der Region abzielt. Die Fraktion fordert die Verwaltung auf, Gespräche mit den umliegenden Kommunen – insbesondere Grevenbroich, Bedburg und Dormagen – sowie mit dem Rhein-Kreis Neuss aufzunehmen, um gemeinsam eine Machbarkeitsstudie für den Neubau eines modernen Klinikums auf den Weg zu bringen.
„Die stationäre und notfallmedizinische Versorgung im südlichen Kreisgebiet ist zunehmend angespannt. Eine wohnortnahe, verlässliche und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung darf nicht zur Glückssache werden“, erklärt die SPD-Fraktion. Ziel des Antrags ist es, die strukturellen Herausforderungen im Bereich der gesundheitlichen Daseinsvorsorge langfristig zu bewältigen. Ein leistungsfähiges, modernes Krankenhaus könne dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen und gleichzeitig bestehende Defizite – etwa im Rettungsdienst – gezielt zu adressieren.
Die SPD-Fraktion schlägt vor:
- Die interkommunale Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen zu intensivieren, um eine gemeinsame Initiative für ein neues Krankenhaus zu starten.
- Den Rhein-Kreis Neuss in die Planungen einzubeziehen und gemeinsam eine Machbarkeitsstudie für ein neues Klinikum zu initiieren.
- Sollte der Kreis diese Zusammenarbeit ablehnen, die Gespräche dennoch mit den Nachbarkommunen eigenständig weiterzuführen.
- Im Rahmen dieser Gespräche auch die Überlegungen des Kreises zur Errichtung einer neuen Kreisleitstelle und eines Gefahrenabwehrzentrums mit zu berücksichtigen.
„Wir sehen hier die Chance für einen echten regionalen Entwicklungsschritt – nicht nur für die Gesundheitsversorgung, sondern auch für die Gefahrenabwehr im südlichen Kreisgebiet“, betont die SPD-Fraktion weiter.
Die SPD setzt sich für eine zukunftsfeste Infrastrukturpolitik ein, die den Bürgerinnen und Bürgern in Rommerskirchen und Umgebung zugutekommt. Die Fraktion bittet die Verwaltung daher, entsprechende Schritte einzuleiten und den Rat regelmäßig über den Fortgang zu informieren.
